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Besuch des Museums in Hildesheim mit den Lateinkursen des 11. und 10. Jahrgangs:

Das Museum beschäftigt sich mit der Geschichte und den Geschichten Hildesheims, der Schwerpunkt unseres Besuches lag auf den Silberfunden bei Hildesheim, die Originale sind zwar eigentlich in Berlin ausgestellt, doch zum 150. Jubiläums wurden einige Stücke zurück nach Hildesheim gebracht.
Ergänzend zum Unterricht oder einfach aus Interesse an der Geschichte der Menschheit, der Besuch hat sich definitiv gelohnt, denn dort befindet sich nicht nur eine originalgetreue Kopie der Silberfunde bei Hildesheim, nein, auch sieht man nachgebaute Häuser der Römer, kann sich dort selbst in einen Römer verwandeln oder in einem Triclinium „speisen“. Detailliert bekommt man einen kleinen Eindruck in die Welt der Römer, welche so viel mehr umfasst als man in einem Museum darstellen könnte.


Auf Karten sind genaue Fundorte der Silberfunde von Hildesheim, aber auch andere archäologische Fundorte markiert, welche das ganze noch anschaulicher machen und einem das Gefühl geben, ein Teil vom großen Ganzen zu sein, denn wer kann schon behaupten, dass in seiner Nähe etwas so Bedeutendes gefunden wurde? Wir! Und genau das sollten wir wertschätzen. Diese Funde sind ein Zeugnis von einem friedlichen Zusammenleben der Römer und Germanen, was für mich bis zu diesem Zeitpunkt undenkbar war, wenn man beispielsweise an die Varusschlacht zurückerinnert, so lebten Römer und Germanen zwar zusammen, jedoch unterdrückten die Römer die Germanen, als wären diese ihnen nicht würdig. Auch die Führung von Herrn Bölke war nicht eintönig und langweilig, ganz im Gegenteil, durch kurze Zwischenfragen und eine Erzählweise, bei der man das Gefühl bekommt, selbst im alten Rom gewesen zu sein, macht ein Besuch im Museum sogar Spaß.


Danke an Frau Janitzki und Herrn Sarstedt, welche uns diesen tollen Ausflug ermöglicht haben!


Denise Raabe und Mathilda Schwarzh